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Die Rasterpunkte eines Drucks fallen in der Regel nicht auf. Nur wer bewusst einen Druck im wahrsten Sinne des Wortes unter die Lupe nimmt, erkennt die feinen Punkte, aus denen sich ein Bild zusammensetzt. Beim konventionellen amplituden-modulierten Raster (AM-Raster) stehen die Punkte auf einem unsichtbaren Gitternetz in einem einheitlichen Abstand. Je größer die Punkte sind, desto intensiver erscheint dann die Farbe. Dagegen sind die Rasterpunkte beim frequenzmodulierten Raster (FM-Raster) immer gleich groß. Die Intensität wird über die Anzahl der Punkte der Fläche geregelt. Je dichter die Punkte zusammenliegen, desto intensiver wird die Farbe. Die Verteilung der Punkte ist zufällig. So wird vermieden, dass ungewollte Muster entstehen. Die Verfahrensweise ähnelt sehr stark der Fotografie. Wann immer also Bilder besser aussehen sollen als konventionell gedruckt, sollte man auf die Frequenzmodulation zurückgreifen. Das empfiehlt sich besonders für Motive mit stark ausgeprägter Detailzeichnung wie Textilien, Porzellan oder Schmuck.
Ihr Vorteil:
- höhere Bildwiedergabetreue
- hohe Tonwertstabilität
- Vermeidung von Moiré
- extreme Detailzeichnung
- fotorealistische Wiedergabe
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